{"id":994,"date":"2020-09-07T09:00:34","date_gmt":"2020-09-07T13:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/edition-7-theres-no-easy-way-to-say-goodbye\/"},"modified":"2020-09-15T22:17:47","modified_gmt":"2020-09-16T02:17:47","slug":"edition-7-theres-no-easy-way-to-say-goodbye","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/de\/edition-7-theres-no-easy-way-to-say-goodbye\/","title":{"rendered":"Edition #7 <br> ES GIBT KEINEN EINFACHEN WEG, UM SICH ZU VERABSCHIEDEN"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"994\" class=\"elementor elementor-994\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2792ab16 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2792ab16\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2e79d850\" data-id=\"2e79d850\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-50ac2c45 elementor-widget elementor-widget-theme-post-featured-image elementor-widget-image\" data-id=\"50ac2c45\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"theme-post-featured-image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"502\" src=\"https:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/wp-content\/uploads\/header_alivemask_montage-1024x502.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-989\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/wp-content\/uploads\/header_alivemask_montage-1024x502.jpg 1024w, https:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/wp-content\/uploads\/header_alivemask_montage-300x147.jpg 300w, https:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/wp-content\/uploads\/header_alivemask_montage-768x376.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9493cb8 elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"9493cb8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-558a72ea elementor-widget elementor-widget-theme-post-title elementor-page-title elementor-widget-heading\" data-id=\"558a72ea\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"theme-post-title.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Edition #7 <br> ES GIBT KEINEN EINFACHEN WEG, UM SICH ZU VERABSCHIEDEN<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4ec0cd5d elementor-align-center elementor-mobile-align-center elementor-widget elementor-widget-post-info\" data-id=\"4ec0cd5d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"post-info.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul class=\"elementor-inline-items elementor-icon-list-items elementor-post-info\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"elementor-icon-list-item elementor-repeater-item-8d55559 elementor-inline-item\" itemprop=\"datePublished\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-icon-list-text elementor-post-info__item elementor-post-info__item--type-date\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<time>07\/09\/2020<\/time>\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li>\n\t\t\t\t<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-23808e90 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"23808e90\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich schreibe euch aus meinem Schreibzimmer, welches fast schwerelos inmitten der luxuri\u00f6sen Farben der Berge von Virginia schwebt. Ich bin vor einer Weile nach Hause gekommen, nachdem ich die letzten 6 Monate aus meinen Koffern gelebt habe. Es f\u00fchlt sich f\u00fcr mich immer seltsam und dennoch bequem an wieder hier zu sein&#8230; Alles ist so friedlich, von der tiefen Gelassenheit des Waldes bis zur Harmonie des Tierreiches, welches darin lebt, das gesamte \u00d6kosystem arbeitet in einer Ruhe, welche ich kaum erfahren durfte &#8211; wenn \u00fcberhaupt. Aber ich bin unglaublich dankbar daf\u00fcr, wann immer ich \u00fcber dessen gn\u00e4diges Wesen nachdenken kann, wann immer ich genug Zeit hier verbringe, um sogar meine Koffer auszupacken, was ich gestern gemacht habe, was bedeutet, dass ich vielleicht etwas l\u00e4nger hier bin.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b233d26 elementor-blockquote--skin-quotation elementor-widget elementor-widget-blockquote\" data-id=\"b233d26\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"blockquote.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote class=\"elementor-blockquote\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-blockquote__content\">\n\t\t\t\tIch habe letzte Woche einen Freund verloren... vielleicht f\u00fchle ich mich deswegen heute so trostlos. Er hat sich sein Leben genommen.\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-de10922 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"de10922\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich habe ziemlich viel in diesem Raum geschrieben, der vom Rest des Hauses isoliert ist, vom Rest der Welt, wo ich mit mir selbst allein sein kann, umgeben von W\u00e4nden aus langen Fenstern, ein Ort, der vor hunderten von Jahren f\u00fcr die entworfen wurde, die eine zerbrechliche Gesundheit haben und zur Krankheit neigen, um im Winter frische Luft zu bekommen, um wann immer n\u00f6tig Ruhe zu bekommen&#8230; Er passt irgendwie perfekt zu mir. Vom ersten Moment an, als ich das Haus besucht habe, wusste ich, dass dieser Raum mein Schreibzimmer wird. Es gibt solche Dinge, die man nicht erkl\u00e4ren kann; man folgt entweder deren zarten F\u00fchrung oder leugnet ihre unsichtbare Anziehungskraft vollst\u00e4ndig. Das gro\u00dfartige Chaos in Tanger hat mich das gelehrt, aber erst als ich in der Ruhe meiner aktuellen Umgebung gelebt habe, habe ich es endlich akzeptiert die asymmetrische Form der Existenz zu erkunden, oder zumindest was sie f\u00fcr mich bedeutet.<\/p><p>Ich habe letzte Woche einen Freund verloren&#8230; vielleicht f\u00fchle ich mich deswegen heute so trostlos. Er hat sich sein Leben genommen. Einige sagen, dass es eine endg\u00fcltige Tat der Feigheit ist&#8230; aber so etwas zu sagen bedeutet auch, dass man nicht viel vom Herz versteht, von dem Umfang, in dem der Kummer einen festhalten kann. Gesegnet sind die, die ihre eigene Dunkelheit erobern konnten&#8230; Aber es gibt andere, wie mich, wie meinen Freund, der seinen Kampf verloren hat, die ihr gesamtes Leben f\u00fcr eine Balance zwischen Licht und Dunkelheit k\u00e4mpfen m\u00fcssen, ohne aufzugeben. Ich habe so oft geh\u00f6rt, dass Selbstmord der Mangel an Liebe f\u00fcr andere ist, obwohl die Realit\u00e4t f\u00fcr die, welche diese Einbahnstra\u00dfe nehmen, oft so aussieht, dass sie ihren Geliebten und denen, die von ihrer Verzweiflung betroffen waren, ein endg\u00fcltiges Geschenk des Friedens anbieten. Ein Herz ist tiefgr\u00fcndiger, als das was wir daraus machen wollen, um uns von unserem Wohlbefinden zu \u00fcberzeugen, weswegen wir so oft als Abhilfe unserer Not das Undefinierbare zu definieren in das vollkommene eintauchen m\u00fcssen. Die Notwendigkeit zu verstehen bedeckt einen Gro\u00dfteil unserer Angst, die wir davor haben das zu verstehen, was wir in unserem Leben verleugnen. Ignoranz ist vielleicht eine Wonne, aber Emotionen, egal ob sie echt sind oder nicht, werden trotzdem gef\u00fchlt, egal woraus sie bestehen.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-81fe9c1 elementor-blockquote--skin-quotation elementor-widget elementor-widget-blockquote\" data-id=\"81fe9c1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"blockquote.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote class=\"elementor-blockquote\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-blockquote__content\">\n\t\t\t\tWir tendieren dazu zynisch zu werden, w\u00e4hrend wir bezeugen, wie das Leben seine Realit\u00e4t entfaltet, w\u00e4hrend wir den Glauben an unsere F\u00e4higkeit verlieren zu den Tr\u00e4umen zu werden, welche wir mit so vielen Details und gro\u00dfer Vorsicht definiert haben, seit wir Kinder waren.\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-411ffd82 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"411ffd82\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die von psychischen Krankheiten betroffen ist. Bevor mein Vater ein Christ wurde, hat er viel Zeit damit verbracht seinen Schmerz mit Alkohol zu lindern, so wie viele es mit Tabletten, Sport, Unterhaltung oder Besitzt\u00fcmern machen, um ihren eigenen Schmerz zu lindern. Ich bin damit aufgewachsenen seinen tiefen Kampf mit Depression und Verzweiflung zu bezeugen. Seine Mutter war auch so. Sie ist wegen einem gebrochenen Herzen gestorben, zu jung, um zu sterben, zu ungl\u00fccklich, wie niemand sein sollte. Diese Qual folgt mir, sie ist ein Teil von mir. Ich wei\u00df es. Die, die mir nahe stehen wissen es. Es ist ein einsamer Ort, voller unerbittlicher Paradoxen und unbeschreiblicher Gegens\u00e4tze. Es ist, als wenn man ein wenig au\u00dferhalb des Fokus lebt. Nicht verschwommen genug, damit die Realit\u00e4t v\u00f6llig au\u00dfer Reichweite ist, aber auch nicht klar genug, um ein Teil dieser Realit\u00e4t zu sein. Und so sehr die eigenen Geliebten bei einem sein wollen, m\u00f6chte man nur, dass sie von dieser ewigen Trauer ausgeschlossen sind, bis man sich vollst\u00e4ndig verschlie\u00dft, da man sich f\u00fchlt, als wenn selbst die eigene Haut diesen traurigen Duft der emotionalen Qual produziert. Es ist dezent, da man noch funktioniert, noch den Anschein wahrt, als wenn es einem langsam besser geht, man spielt f\u00fcr diejenigen, die man liebt, damit sie in ihrem eigenen Leben eine Erleichterung haben&#8230; bis man es nicht mehr spielen kann. In dem Moment wird man unerreichbar, manchmal so schlimm, dass man nichts mehr sp\u00fcren m\u00f6chte&#8230; Leben, Tod, ewiger Schmerz&#8230; Es macht keinen Unterschied mehr, unabh\u00e4ngig von den sogenannten Experten, die \u00fcber die Geschichte sinnieren, die wir bereit sind zu glauben, um allem einen Sinn zu geben.<\/p><p>Ich fand es immer schwer diese innere Ahnung gehen zu lassen. Wir tendieren dazu zynisch zu werden, w\u00e4hrend wir bezeugen, wie das Leben seine Realit\u00e4t entfaltet, w\u00e4hrend wir den Glauben an unsere F\u00e4higkeit verlieren zu den Tr\u00e4umen zu werden, welche wir mit so vielen Details und gro\u00dfer Vorsicht definiert haben, seit wir Kinder waren. Es ist ab einem Punkt so, als wenn unsere Erinnerungen pl\u00f6tzlich das Theater unserer eigenen Entt\u00e4uschung werden, gef\u00fcllt mit mehr D\u00fcften von Niederlagen und Fehlern, als mit Geschrei von pers\u00f6nlicher und gemeinsamer Freude&#8230; Als wenn unsere Erinnerungen nur noch tragende Bilder sind, die reflektieren worauf wir nicht mehr l\u00e4nger schauen k\u00f6nnen, was wir leugnen oder erz\u00e4hlend umschreiben, umbauen und umgestalten m\u00fcssen&#8230; Einige haben die unglaubliche St\u00e4rke das zu tun, aber die meisten haben sie nicht. Aber ich wei\u00df nicht, welches von beiden das tragischere ist, wenn ich wirklich ehrlich bin&#8230;<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6d53928 elementor-blockquote--skin-quotation elementor-widget elementor-widget-blockquote\" data-id=\"6d53928\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"blockquote.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote class=\"elementor-blockquote\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-blockquote__content\">\n\t\t\t\tUnd so wie Akzeptanz uns erlaubt durch unsere eigene Dunkelheit zu sehen, erlaubt Liebe uns zu ber\u00fchren und ber\u00fchrt zu werden. \t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8058208 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8058208\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich habe erstmals versucht mein Leben zu nehmen, als ich 16 Jahre alt war. Ich habe gef\u00fchlt, dass ich genug gesehen habe&#8230; Mein bester Freund hat mich gefunden, mich gerettet. Wir haben danach nie wirklich dar\u00fcber gesprochen. Ich bin weiter in etwas aufgewachsen, was sich wie ein langsamer Selbstmord anf\u00fchlte. Es gibt immer einige Momente der Klarheit, in denen das Licht auf eine zu wunderbare Weise leuchtet, so dass man die Existenz von Gott nicht leugnen kann, bis kein Licht mehr da ist und ich mit den Echos meiner eigenen Stimme zur\u00fcckbleibe, die in meinem Kopf immer die gleiche Trauerhymne fl\u00fcstert. Es braucht viel Liebe, um bei Menschen zu sein, die mit st\u00e4ndigem Kummer k\u00e4mpfen&#8230; Es ist wie eine nie endende Leere, die man versucht zu f\u00fcllen, ohne deren Natur zu verstehen&#8230; Und das ist das Schrecklichste; den eigenen Zustand zu akzeptieren, den Schmerz anzunehmen, ist oft nicht das Problem, aber oftmals ist es die Schande so &#8222;schwach&#8220; und &#8222;unpassend&#8220; zu sein, was einen in den eigenen Augen unertr\u00e4glich macht&#8230; Bis man es akzeptiert. Bis man sich so sieht, wie jemand der teilweise blind ist. Man muss dem Trauen, was man nicht vollst\u00e4ndig erkennen kann. Man muss neue Sinne entwickeln, um weiterzumachen. Man muss die Prellungen akzeptieren, die es mit sich bringt, den Frust dieses gef\u00fchlsbedingten Defekts. Man hat den Stock, die helfenden H\u00e4nde, das Verst\u00e4ndnis verachtet und das Mitgef\u00fchl f\u00fchlt sich wie Mitleid und Wohlt\u00e4tigkeit an. Aber Akzeptanz bringt einen dazu weiterzumachen, damit es sich hoffentlich irgendwann normal anf\u00fchlt, damit man einen Sinn darin erkennt. Man entwickelt einen neuen Blickwinkel, einen eigenen Instinkt. Es heilt den Schmerz nicht, aber es ist eine Linderung, um langsam wieder den l\u00e4ngst verschwundenen Glauben an ein besseres morgen zu n\u00e4hren&#8230;<\/p><p>Ja, einer meiner Freunde ist gestorben und er hat mehr Liebe zur\u00fcckgelassen, als er aufnehmen konnte&#8230; Es w\u00e4re eine Katastrophe diese Liebe dem Drang der Hoffnungslosigkeit zu \u00fcberlassen, die solch eine Verw\u00fcstung in uns erschafft. Besonders da die Welt sich momentan in solch einem Aufruhr befindet. Wir alle m\u00fcssen uns irgendwie dieser Verwirrung stellen, und zu oft kostet es uns alles und l\u00f6st den Glauben auf, den wir f\u00fcr solche Momente der Unbestimmtheit behalten haben&#8230; Ist Liebe die Antwort? Warum sollte sie nicht? Da man sie so einfach vort\u00e4uschen kann? Da wir wissen, dass wir Experten darin wurden ihre Formen zu f\u00e4lschen, nachdem wir so oft durch deren unerf\u00fcllten Versprechen verletzt wurden? Aber trotzdem wollen wir glauben. Wonach sollen wir uns sonst sehnen? Und so wie Akzeptanz uns erlaubt durch unsere eigene Dunkelheit zu sehen, erlaubt Liebe uns zu ber\u00fchren und ber\u00fchrt zu werden. Und ich muss an ihre verwandelnde Natur glauben, so wie ich nicht an meine F\u00e4higkeit glaube, in Zeiten solch trauriger Krisen \u00fcber meine eigene Verwirrung hinwegzusehen. Ich wei\u00df, dass anzuerkennen, dass ich andere brauche, egal wie laut die Worte &#8222;schwach&#8220;, &#8222;besch\u00e4mend&#8220;, &#8222;unpassend&#8220; in meinem Kopf klingen, enth\u00fcllen wer ich bin&#8230; Es stimmt, es ist nie einfach sich zu verabschieden. Aber wieder glaube ich, dass Ehrlichkeit, mehr als mein Wunsch nach Vollst\u00e4ndigkeit, Liebe hinter dem Spiegel meiner eigenen Untreue ist&#8230;. Vielleicht war da nie ein Spiegel, nur meine Entscheidung zu akzeptieren, dass ich wahrnehmen kann, was ich vielleicht nie sehen werde&#8230; Und darin finde ich Hoffnung und Trost. Immer.<\/p><p>Alles Liebe,<\/p><p>AHF<\/p><p>PS: Falls ihr sprechen m\u00fcsst, wenn ihr euch depremiert, verloren f\u00fchlt oder mit Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit k\u00e4mpft, dann z\u00f6gert bitte nicht andere zu erreichen, seien es Freunde oder Fremde. Man muss in der Dunkelheit nicht allein sein, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer wir das machen&#8230; Glaubt mir&#8230; Ich wei\u00df es!<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6d000cbe elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6d000cbe\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-35749839\" data-id=\"35749839\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7aa5d26e elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"7aa5d26e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-7cf93bc7 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"7cf93bc7\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-410f7a2b\" data-id=\"410f7a2b\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9927435 elementor-align-center elementor-widget elementor-widget-global elementor-global-536 elementor-widget-button\" data-id=\"9927435\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-xl\" href=\"https:\/\/alexhenryfoster.com\/journal\/de\/ask-a-question\/\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Eine Frage stellen<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich schreibe euch aus meinem Schreibzimmer, welches fast schwerelos inmitten der luxuri\u00f6sen Farben der Berge von Virginia schwebt. 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